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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit der Umsetzung einer der größten Akquisitionen in der deutschen Versicherungswirtschaft, der Übernahme von Gerling durch Talanx, war der Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Folgenden aus Vereinfachungsgründen: Mitarbeiter) im Konzern einer enorm hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Denn die Integration der ehemaligen Gerling-Gesellschaften und der ehemaligen HDI-Gesellschaften betrifft die Belegschaften in doppeltem Sinne: Neben der schon anspruchsvollen Tagesarbeit müssen sie massiv daran mitarbeiten, neue Strukturen zu schaffen. Dies bedeutet nicht nur mehr Arbeit, sondern erfordert außerdem in erhöhtem Maße Flexibilität und Toleranz bei der Zusammenführung der beiden Unternehmenskulturen. Darüber hinaus sind viele Mitarbeiter und deren Familien insofern persönlich betroffen, als dass Aufgabengebiete angepasst werden oder ein Umzug ansteht.

Allen Betroffenen dankt der Vorstand daher ganz besonders für den außergewöhnlichen Einsatz und die große Leistung im vergangenen Jahr. Der Dank gilt auch den Familien und Partnern der Mitarbeiter, die diese Situation begleiten. Besondere Anerkennung spricht der Vorstand dafür aus, dass die Mitarbeiter trotz der integrationsbedingt angespannten Arbeitssituation, zahlreicher Umzüge und technischer Umstellungen das operative Geschäft mit Erfolg bewältigt haben. Der Dank des Vorstands gilt aber auch den Mitarbeitern der nicht von der Integration betroffenen Bereiche, die durch engagierte Arbeit in ihren Aufgabenbereichen maßgeblich zum Erfolg des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr beigetragen haben. Dem Konzernbetriebsrat dankt der Vorstand für die intensive und konstruktive Zusammenarbeit, insbesondere bei den Verhandlungen über die aufgrund der Integration zu schließenden Vereinbarungen.

Im Jahresdurchschnitt 2007 arbeiteten im Konzern weltweit 17.178 Mitarbeiter, das sind umgerechnet auf Vollzeitstellen 15.989 Mitarbeiterkapazitäten. Hiervon waren etwa zwei Drittel in Deutschland beschäftigt. Von den Mitarbeitern in Deutschland waren etwa 85 %, also ca. 9.500 Mitarbeiter, von der Integration insofern betroffen, als dass sie in den Geschäftsbereichen arbeiten, in denen es galt, die Gerling- und HDI- bzw. Ampega-Gesellschaften zusammenzuführen: Schaden/Unfall-Erstversicherung, Lebensversicherung und Finanzdienstleistungen. Auch in anderen Ländern, wie Österreich, Polen, Spanien oder den USA, wurden Gesellschaften mit entsprechenden Auswirkungen auf die Mitarbeiter zusammengeführt.